Krebs

Krebs
Foto: Christina Beer – Fotolia

Krebszellen wachsen genau wie beim Menschen auch beim Hund durch Kohlenhydrate und Zucker. Somit muss beim krebskranken Hund konsequent auf bestimmte Nahrungsmittel verzichtet werden. Hierzu gehören alle Getreidesorten, sowie kohlenhydrathaltiges Gemüse und alle stärkehaltigen Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Reis und Nudeln. Zudem sind Milchprodukte vom Speiseplan des Hundes zu streichen- hier bildet lediglich Hüttenkäse eine Ausnahme

Die richtige Hundeernährung bei Krebs

Gut geeignet zur Fleischergänzung sind die Gemüsesorten Broccoli und Mangold. Als Obstergänzung eignen sich Papaya, Himbeeren und Ananas. Wichtig für das BARF Menü ist auch ein ausreichender Gehalt an Fett, denn dieses können die Tumorzellen schlecht verwerten und liefern dem Hund viel wertvolle Energie. Zudem werden so essentielle Fettsäuren zugesetzt, die nahezu giftig für die Krebszellen sind und für den Hund einen hohen Nährwert bieten.

Rationsgestaltung bei Krebs

Für ein richtiges BARF Menü für den krebskranken Hund sind einige Grundsätze der Rationsgestaltung essentiell. Von dieser ausgehend kann dann täglich variiert werden und auf den Geschmack und die Vorlieben des Hundes eingegangen werden.

Das Grundrezept setzt sich aus 70% hellem Fleisch, wie Geflügel, Kaninchen oder Fisch zusammen. Dies sollte mit 20 % Gemüse ergänzt werden. Zur Auswahl als Gemüse stehen Blattsalate, Brokkoli oder Mangold zur Verfügung. Die Fleisch- Gemüse Mischung wird abgerundet durch Hüttenkäse und 2 Teelöffeln Leinöl oder auch Lachsöl, da diese die wichtigen essentiellen Fettsäuren liefern.

Das Immunsystem stärken

Wichtig für den kranken Hund ist in dieser Zeit ein besonders starkes Immunsystem. Das wird einmal zur Bekämpfung der Tumoren benötigt und muss weiterhin vor weiteren Infektionen schützen. Nicht selten erkrankt ein Hund an Folgeinfekten durch seine Krebsleiden. Wichtig für eine starke Immunabwehr sind hochwertige Vitamin C Lieferanten. Hierzu zählen Hagebutte, Leber, Ppaya, Himbeeren und Lebertran, die regelmäßig das BARF Menü ergänzen sollten.